Darvas: Gedichte

Erstveröffentlichungen auf KME:

Texte, Gedanken, Gedichte …

Leseproben Gedichte:

  Al tiqra

Al tiqra harut ele herut
Lies nicht „eingraviert“, lies „Freiheit“
(Talmud. Mischna Avot)

Nicht lies: „eingraviert“,
lies: Freiheit.

Das Zaumzeug
ist nicht das Pferd
das Pferd nicht der Reiter
der Reiter nicht der Herr.

Dort die Freiheit, wo du in dir über dir stehst.
Dort das Gesetz, wie es durch dich waltet –
über dich hinaus.

…das war wie eine neue Borte an der Gottheit Saum…

… das ist wie eine neue Borte an der Gottheit Saum…
Ich weilte weit und war abseits in hellem Staunen,
kein Farbenwechsel war, kein Schimmerspiel,
nur leichte Heimat da (und fernab auch Hochsommergrollen),
und meine Hand hielt deine Ähre hoch; ein Raunen
kam über uns und hier, ein stummes Wollen, welches kaum
in unsres Denken Witz und Kombinieren fiel. …
und doch erwachten wir gelassen mitten durch den Traum …

 

…rollt donnerkräftig dir…

…rollt donnerkräftig dir
vom düstern Horizont entgegen
daraus nur streifenkeimhaft
aber breit umher noch
Licht entweicht
und drüber wölbt sich bläulich-grau
in weitem Bogendach Gewitter…
…rollt donnerkräftig dir es
rollt heran es holt
dich ein am Waldessaum
wo du versonnen seinem Grau
nicht weichst – sogar
des Lichteskeims Verblassen noch
als Elpis ́Hoffnungswelle dich erreicht…

…rollt donnerkräftig dir vom
Urbeginn zur Weltenzukunft…

 

…Und es band in seine stille Stunde…

…und es band in seine stille Stunde
sich die Mär im Wellenwort, die Kunde
von einer Sicht die sich im Wachsen mehret:
jene Macht des ruhigen Werdens, die im Munde
sich zu süßem oder herben Weine wandelt, jene Wunde
schließend, die seit langer Zeit das Reifen schweret.
Und das süße, herbe Schmecken wird zu einem Funde,
welcher eingeht in das Wort – Palast und Tempel – himmlische Rotunde,
die am Ende selbst mit Himmlischem verkehret…

 

Am Schlagbaum

Wer seinen Stern
an Dich heftet,
weiß heimlichen Rat
immer und
innen.

Nimmer nimmt ihm die rechte Lichtspur
die Fangnetzauslegerin drüben im Busch.

Rat, Ruf und Richtung: der Weg.

Nur: der Zweifelszoll wartet, am Waldrand entrichtet zu werden.
Nur: Herzblutbitternisse durchschreite zuerst.

Am Schlagbaum: halte den Atem
nicht einwärtsgestaut.
Stern, Stern oben stille dein wuchtendes Weh.

Am Schlagbaum: Zollwärter Tod,
hier ist dein Blutzoll. Ich harre,
harre der hohen Gelübde. Die hohle
Hand ist Gabenschale nach drüben.

Zollwärter: hol
dieses letzte Opfer nicht ein,
es war schwer zu er-tragen bis her.

Zähle nur: Worte an Worte, Taten für Taten,
Lüge an Lüge, Brote und Stein,
Klippe um Klippe.

Wer seinen Stern
an Dich heftet,
weiß heimlichen Rat
immer und
jetzt.

Auf den Höhen den Kämmen…

Auf den Höhen den Kämmen
dem Morgengesang –
es entkeimt
ein rieselndes Wachsen
dem Denken dem Sinnen –
Ruhen im Wachsein –
Du Aufschwung am Morgen.

 

Auf der Fahrt entlang den Ufern…

Auf der Fahrt entlang den Ufern
war ein Rauschen aufgekommen.
Unser Lauschen galt den Rufern
deren Ruf wir aufgenommen.
Blauer Himmel, Wolkenkufen
ziehrten unser ruhiges Gleiten,
und wir spürten – helle Stufen –
sich die Atemfelder weiten.
An den Ufern die Gestalten,
rechts die Schatten, links die Hellen,
waren wie ein Schicksalswalten.
Fern am Abgrund war ein Bellen.
Rechts die Neuen, links die Alten,
webten Ruf an Ruf ins Rinnen,
und kein Ton ward aufgehalten,
weder draußen, weder drinnen.

 

Auf, zieh den Vorhang auf: es…

Auf, zieh den Vorhang auf: es
leuchtet ein Sonnengold
deinem zarten Morgensuchen zu.

Schau: ein Spiel schimmernder Farben.
Jedes Ding ist ein Sein
vollkommen gezirkelt
und doch auf das All
gewaltig bezogen.

   Wiesenstück, Waldrand
und Bach –
Haus an der Senke,
Wolke und Wagen.

Auf, zieh das Finsterlid hoch: es
schaut eine Welt deinem zarten
Morgenblick zu.

 

Berggewaltig dröhnt der Kaukasus…

Berggewaltig dröhnt der Kaukasus aus Tiefen, die sich trommelnd dumpf auf
Urgesteingewalten abwärts türmen, als riefen tief im Unterton des Seins die
Riesenmassen Altsein, alt und unerfahrbar;

O wuchtend drückendes Benommensein der Welt im Untergrund der harrenden Gestalten
großer Berge, deren Taten abgeklungen Vorzeitwunder kauernd offenbaren;
Berggewaltig dröhnt Gewesenes im Ohr der Nacht wie Vaterwalten uralt ferner Schöpfertaten,
die sich donnernd heben aus den Senkungen des Seins, aus Vorzeituntergründen.

Und du durchsteigst die Furt am Fluss und neigst dein Ohr, so daß du groß vernimmst, wie
Berggewaltig aufersteht die Hymne Welt, die Hymne jener Seinsgestalten.

Titanenhafte Dauer dröhnte einst hier unerlöst und drohend tief im Urgestein der Welt, im
abergestrigen Vergangensein;
Berggewaltig trommelt Tiefenkraft empor, da jetzt dein Ohr das Auge des geronnenen
Zyklons erreicht, Wo aufersteht im ruhigsten Innenraum der Welt die Hymne, die des Leibes Ursubstanz und
Ursprung singt. Berggewaltig dröhnt und jauchzt der Kaukasus…

Beruf uns o beruf uns!…

Beruf uns o beruf uns!

Stunde der Berufung
die im Warten wartet
Stunde die uns ahnt
die wir kaum ahnen
Stunde die uns sieht
die wir nicht sehen
Stunde die uns anzielt
Stunde die wir fehlen.

Abwärts. Mehr noch:
in den Schauer des Vergessens
Ruf o ruf zurück uns
aus den Mauern dieser Winter=
nacht.
Abwärts. Wo die
kahlen Setzlinge der Not
sich im müden Schlamm ver=
wirken
ruf o ruf uns wieder
ruf zum Weg des Horchens
Abwärts. Weiter weht
der kalte Zug nach unten
unsren Schattenwurf ins uferlose Dunkel
Ruf o welcher Ruf
verhallt im wesenlosen
Nie.

Stunde die wir fehlten
Stunde die uns anzielt
Stunde die wir sahen
Stunde
die und ansieht
Stund die wir ahnten
Stund die und anblickt
Stunde die uns wählte

Stunde Deiner Ant=
Wort.

 

Bruder der Toten

Komm, laß dich nieder im schattigen Hain,
wo der Flieder verfällt und die Wärme des Tages wächst;
Zypressen umstehen Stein, Gräber und Gruft;
wie von fern über Wälder weht Atem des Abends.

Komm, laß dich nieder, wir schenken dir ein,
was als Wärme und Wein alle Dinge behext;
ein Grillengezirpe steht rings in der Luft,
bald kündet ein Hauch dir die Ankunft des Abends.

Komm, laß dich nieder, die Quelle ist dein.
Am Totenbett duften die Rosen demnächst.
Verstorbne umstehen Stein, Grab und es ruft
der Bruder der Toten zur Andacht am Abend.

 

EPILOG

Worte. (Art poétique)

Hier schliff er einst die Worte wund;
sein Tun war fingerkuppenschwer;
ihr Schmerz erreichte Hand und Mund.

Jetzt formte ihn das Wort nicht mehr,
weil er es grimmig formen wollte:
die Worte glitten kreuz und quer.

Die Liebe, die er ihnen zollte,
lag atemschwach im Mondenturm.
Ein fernes Donnergrollen rollte.

Dann suchte er den Sonnensturm,
Hielt Wort für Wort ins Flammenmeer,
und schmiedete die Schmerzen um…

So hielt er Wort für Wort ins Lodern…

 

Es war die raunende Hymne Welt…

Es war die raunende Hymne Welt, die ging wie Regen nieder, und wie Wind am späten Tage.
Da schlugen prasselnd Diamanten glitzernd auf die riesigen Terrassen wieder, aufwärts
spritzend.
Hier waren eingeritzt auf weiten Flächen noch Spuren heiliger Gewölbe eingetragen.
Und jenem Grundriss waren nachgegangen uralt unerlöste Prozessionen. Hier hausten Schicht an Schicht sich überlagernd Zeitenkreise, ineinanderklingend. Und laut im Onyx eingezeichnet lief die Götterfährte, dem Ohr vernehmbar, in die Ferne.

Es war die raunende Hymne Welt, die brausend niederging auf alten Platten.
Und über Horizonte fegten staunend Lieder mit; es blitzten Myriaden Tropfkristalle auf den
Tafeln auf und
Regen ein letztes Mal noch prasselnd laut auf glatten Steinterrassen mächtig nieder.

Es war die raunende Hymne Welt, die überging in großes Schweigen.
Und Stille stieg zu neuen Räumen dämmerhellen Lichts wie Rauch empor.

Und jenseits jener Stille zog in weiten Kreis ein Segen aus, vom fernsten Horizont nach innen.

 

Gerundet waren wieder…

Gerundet waren wieder…

Weihrauch
Weihrauch und Asche.

Dein Haupt leuchtet
aus dem Dunkelton der Nacht.

Mein Zimmer:
Auferstehungsraum.

Die Gruft:
Hoffnung.

 

Haruns Zirkelfluch

Aber es war nicht jene Stelle:
unnütz irrten wir – obgleich im Bunde
mit der Marter witzelndem Gefälle;
doch es fehlte uns davon die Kunde
weil die Klingen der geladnen Gäste,
um die Tafel fahrend in der Runde,
wilde Horden minnend, rauhe Feste,
uns im Kreise weiter rasend trieben
durch die festsaalgähnenden Paläste,
wo im Marmorsand wir eingeschrieben,
was uns von Gestein und grauen Ahnen
noch im halben Irresein geblieben.
Widerspruch und Wirrsal – wie Marranen,
wie im Stil verlaufner Renegaten,
die den Eigensinn auf kranken Fahnen
stolz und lächerlich vornübertaten,
liefen wir und wußten nur das Kreisen,
nur den Zirkel, in den wir zuletzt geraten.

Denn wir suchten nach dem großen Weisen.
„Laßt uns, Brüder, endlich zu ihm reisen!“

 

In Fernen jagten tolle Träume…

In Fernen jagten tolle Träume über Seen, als ob in heil’gem Norden weite Fichtenmeere von Mitternacht und Sonnenstürmen Trost erhielten;
Ein Wehen und ein Singen vor verschlossnen Schreinen, grau und grimmige Reliquienkästen abergestriger Gelübde;
Tobend in der Stille standen Schatten auf und gingen nieder wie zu Staub zerspellt, zerstiebend;
So tobte abends hin und her die tolle Sorge wirrend nach den Schätzen ungezählter Zeiten,
und war nur Fluch und Schein und falscher Ziele Ausgeburt und Hindernis am Wachsen;
In Fernen jagten tolle Träume über Seen und riesig jagten Siegesstürme sie zum Meer im Norden;
Wie goldnes Fliessen schwamm es dann im Sog der Sonnenscheibe tief am Horizont und zog die Träume himmeleinwärts…

Die nahe Wärme Ungeborgenheit umhüllte mählich unsre Leiber zwischen Meer und See;
Wir gingen wo allein der Schritt die Schritte hütet, wo „heimwärts“ grenzenlos im Schoß der Dinge ruht.

Niemals und immer

Niemals auf der Höhe sein
Immer auf der Höhe sein
Kommen und Gehen
Widerspruch und Sinn
Gesang und Gedanke.

Niemals durch das Tor der Worte
Immer durch das Tor der Worte
Schreitet ein und aus
Bräutigam zur Braut.
Kommen und Gehen
Eins- und Getrenntsein
Wachsen und Sein.

PROLOG
Genius. Mittaghell über dem Wasser

Gerundet waren wieder Tag und Stunde.
Es lebte auf im Sinnen mir ein Lied.
In wieder ging in makelloser Runde
ein Reiher über sonnenhellem Ried.

Der Reiher ruft. Inmitten blanken Spiegelns
hat sich ein Boot vom Ufer losgelöst,
entgleitet weich den Zonen wilden Wiegelns,
bis es zum Mitelpunkt des stillen Wassers stößt.

Wer hieß uns heute auf dem sanften See hier weilen?
Wir gingen aus, um seltne Kräuter zu erkunden;
die sollten aus des Wassers Mittelpunkt uns heilen
manch dumpfen Schicksalsschlag und manche frühe Wunden.

So sitzen wir. Auf mittaghellem Wasser wiegend.
Abseits von Flur und Rain in stillem Schaun vergessen.
Der Schrei des Reihers überhallt uns fliegend,
in weitem Wurfe unsre Reife zu ermessen.

Wir blicken auf. Da kreist der mittaghelle Bote,
noch überbietend seine makellosen Runden.
So sitzen wir, so Hand in Hand, in einem Boote,
am hellen Mittag neue Ufer zu erkunden.

Riff

Die Kante des Riffs.
Ihr strenger Zug gegen Norden.
Ihr jäher Absturz. Mein Schreiten
am Abrand entlang.

Dein Abglanz. Dein Schweigen.
Dein strenger Zug in der Milde.
Dein Schreiten mit mir.

 

Seen, tiefblaue Seen in den Senken der Herzen…

Seen, tiefblaue Seen in den Senken der Herzen schimmerten auf aus den traurigen Schatten
von einst, so wie Nebel sich heben auf Wäldern und Hängen und Fels;
Eine Weile nur trennte uns hauchdünn vom Sehen der Bläue; das Sehnen allein aber ließ es
uns schimmernd erahnen, doch nimmer ergründen;
Unendliche Weile im Schleier der Sehnsucht, vor tiefblauen Seen, vor unendlichen Senken der Herzen:

Wir stehen, und hauchdünne Schleier ziehen empor, unser Sehen wird klarer und weiter und reich, aber einfacher auch in den Senken der Herzen,
den tiefblauen Seen der
Menschheit;

Weite Gewänder, von manchem Versagen gefleckt, waschen wir weiß in den inneren Seen der Menschheit.

 

Sonnengesang. Abends.

Der, der die warst –
Helios – Heiland – Kraft.
Wie bist im Beginnen
des Abends,der Nacht du
ein Rätsel –
o wie seltsam im Hause
des Abends.

Sonne sinkt.
Windet sich ein in den Erdball.
Begraben im Totental.
Nacht
naht.

Und Purpurbänder zuletzt,
die Spur deines Abschieds,
dein letztes Verdämmern
prachtet so
rot.

Sein Leib sättigt
den kühlen Schoß deiner Ordnung – o Erde.
Dein Herz – o Sonne,
ist Saat
im Gang des Planeten.

Wandelt einwärts
und um
euer Sinnen und Tun,
ihr Menschen:
denn Nacht
tagt.

STERN AM ABGRUND
Totengestein

Steinernes Meer. Wie Granit.
Tiefenschwere und Nacht.

Toten ward das Nachtbild gesenkt,
doch ihr Tag blieb vergeudet.

Tote im Nimmermehrland. Ihre
Klagen verklangen. Ihr Rufen. Ihr Hiersein.

Steinernes Meer. Wie geronnenes Weh.
Ihr Ruf ihrem Nachtbild entgegen.

Tote im Stillstand. Es wehrt
eine Lüge ihr Wissen von Wiederkehr.

Wo. Nächtiges Entrissensein. Dumpfe Dauer.
Nachtbilder starr vor Erinnerungseis.

Wo. Dieser Ort ist raumlos, ist leer.
Doch mein Herz quillt über, quillt aufwärts.

Wo. Leuchtstab in zitternder Hand.
Dir entgegen, steinernes Meer, dir zum Trotze.

Licht aber zuletzt. Kristallschimmer. Heilende Durchsicht:
Es tagt in den Totengemächern.

Sie aber tagen dem eigenen entgegen.
Tragen ihr Licht durch kristallenes Meer.

 

Strecke deine Wurzeln…

Strecke deine Wurzeln
tiefer
tiefer

Steure dich ein
in den Ruf
in das Rufen

Wache!

Hernach kommt der Henker
vielleicht klafft sein reich
seine sirrende Axt

Kaltnüchtern dörrt
der Horizont
Leere lischt Hoffnung

Wehre dem Bösen!

Strecke die Wurzeln ein
Wache
Wachse

 

Vor Brueghels „Turm von Babel“

In einem Bilde, das sich gibt wie eine
aus Urbestand gebaute fremde Schneckenschale,
wo ein und aus die Einsamkeit die reine
Not des Fallens kundtut und mit einem Male
das ganze Werk gewirkte Ohnmacht atmet:
in einem Bild von Steinen, wo ein Riss sich klüftet
und atemschwer ein letzter Hauch die Orte
sprachlosen Lallens halb verbergend lüftet,
verhallen ungehört die letzten Menschenworte.

 

Zeig es. Dein Wundmal…

Zeig es. Dein Wundmal,
dein Wehleid. Es
hat einen Namen.
Schiel es nicht schrägblickend an.

Sei friedvoll.
Sieh in die Augen des Schmerzes.
Zieht nicht ein Wohlgeruch
heilend zum Himmel?

Auf. Die Tore sind weit.
Deine Ahnung
Aussicht.

Dort
über weitem Gehöft
strahlt doch ein Lächeln
daher.

 

Zion
Stern der Verheissung

Gelobtes Land. Liegt‘s
im Osten im Westen in
Nord oder Süd
oder nirgends?

Leid. Aber auch: Sehnsucht.
Zahl ich, o zahl ich
den Preis einer Irrfahrt?

Gelobtes Land. Liegt‘s
im Morgen im Gestern
im Immer und Nie?
Oder dämmert

im Jenseits der Zeit
uns der Stern der Verheissung?

 

Zwischen

Zwischen den Zeilen.

Zwischen den Zeilen der Welt.
Zwischen den Zeilen der Häuser.
Zwischen den Zeilen der Worte.
Zwischen.
Zwischen den Worten.
Zwischen den Worten des Winds.
Zwischen den Worten des Windes am Abend.
Stille.

Zwischen Abend und Morgen.
Zwischen Abend und Abend.
Zwischen Morgen und Abend.
Kommen und Gehen
und Kommen.

Zwischen Stein und Blume.
Zwischen Blüte und Blatt.
Zwischen Blüte und Blüte.

Zwischen den Zeilen der Menschen.
Zwischen den Zeilen der Herzen.
Zwischen Mensch und Herz.
Zwischen Herz und herz.

Welt zwischen den Zeilen der Worte.
Herz zwischen Zeilen der Menschen.
Liebe zwischen den Zeilen der Welt.

 

Übersicht

 

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