Darvas: Pajes und Plastiktüten

Wenn man im Sommer in New York ankommt ist es meistens heiß und feucht, und die Hemden kleben an der Haut, kaum daß man die niederen, labyrinthischen Räume der Paßkontrolle am Flughafen durchlaufen hat. Jedenfalls war es so und nicht anders, als Zobel und Pnina sich plötzlich auf dem Parkplatz wiederfanden – noch benommen von dem Flug über mehrere Zeitzonen hinweg – und Stepan, der treu gekommen war, sie zu seinem alten Honda holte und freundlich und etwas verlegen bat einzusteigen. Schwül stehende Luft, etwas dämmerig schon der Dunst des Abends, und dann fuhren sie hinein in die Stadtautobahnen durch Brooklyn, über die Washington Bridge nach Chestnut Valley und schliefen schwitzend, weil die Klimaanlage bei Stepan nicht lief, einen ersten, traumlosen Schlaf auf dem Boden der Neuen Welt.

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